Leuchtturm: Pointe Vénus

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Typ: See- und Orientierungsfeuer

Leuchtturm Pointe Vénus

Internationale Nr. K4952
NGA Nr.  2860
ARLHS: FRP-002
Position: 17°29'42" S - 149°29‘40" O
Kennung: Fl W 5s
Optik: Gürtellinse
Bauwerkhöhe: 32 m
Feuerhöhe: 31 m
Tragweite: 27 sm
Betriebszeit: seit 1. Januar 1868
Fotos: November 2018
Der Leuchtturm Pointe Venus (Phare de Pointe Vénus) befindet sich an der Spitze einer Landzunge in Mahina, im äußersten Norden der Insel Tahiti in Französisch-Polynesien, etwa 8 km nordöstlich der Hauptstadt Pape'ete. Das weiße Leuchtfeuer markiert alle fünf Sekunden mit einem Lichtblitz die Bucht von Matavai. Der Leuchtturm wird auch "Teara-o-Tahiti" oder "Tepaina-venuti" genannt.

Der viereckige, sich nach oben verjüngende Turm wurde aus Findlingen und Korallen mit einer Höhe von 25 Metern erbaut und bekam zunächst ein weißes Festfeuer, dass 15 Meilen sichtbar war. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Turm von den Einwohnern getarnt, die ihn mit Kokospalmen und Nüssen bemalten, um jegliche Landmarken zu entfernen. Damit sollte verhindert werden, dass die japanische Flotte in Tahiti landet. Interessanterweise soll der Leuchtturm so gut versteckt gewesen sein, dass selbst der Leuchtturmwärter ihn nicht finden konnte, wenn er getrunken hatte.

Im Jahr 1963 wurde der Turm um 7 Meter erhöht, so dass er besser zu sehen ist. 1973 wurde das Leuchtfeuer elektrifiziert. Der Leuchtturm wird heute dank zusätzlicher Linsen auch zur Flugnavigation verwendet.

Einige Meter südwestlich vom Leuchtturm befindet sich in einem kleinen Park ein Denkmal mit den Köpfen von Captain Bligh und Fletcher Christian, dass an die Landung der Bounty im Jahr 1788 in der Bucht erinnert.

Der Venuspunkt verdankt seinen Namen dem Observatorium, dass 1770 von James Cook errichtet wurde, um die Flugbahn des Planeten Venus zu bestimmen. Dieser Punkt war der Landeplatz vieler Entdecker wie Bougainville und Wallis.

 

 

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