Leuchtturm "Yu nui san" in Kiautschou

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Typ: Ansteuerungsfeuer Der Leuchtturm "Yu nui san" steht im Südwesten von Tsingtau (heute: Qingdao) und markiert auf der Ostseite der Halbinsel Shandong die Einfahrt in die Kiautschoubucht. Der runde Steinturm wurde auf einem achteckigen Steinsockel mit Sims errichtet. Oberhalb der Gallerie befindet sich ein rundes Laternenhaus aus Gusseisen mit kuppelförmigem Dach, auf dem eine Wetterfahne montiert ist.
Position: 37°22'42"N - 122°42'10"E
Kennung: Blk. gn 5 sek.
Betriebszeit: 1898 - 1906
Zeichnungen: Archiv WSA Ostsee

Der Turm erhielt zur besseren Erkennbarkeit einen Anstrich mit schwarz-weißen Streifen. Andere Namen des Leuchtturms sind Tuandao, Tuan Dao und Ju Nui San. Das chinesische Wort für Leuchtturm ist dēngtǎ (灯塔).

 Leuchtturm 'Yu nui san' in Tsingtau

Von 1898 bis 1914 gehörte Tsingtau als Kolonie (Kiautschou) zum Deutschen Reich. Die Deutschen errichteten einen wichtigen Marinestützpunkt und behielten die Kontrolle über die Stadt bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Aus dieser Kolonialzeit sind heute noch einige Gebäude erhalten. Nach der Rückgabe Qingdaos an China wurde der Leuchtturm auf Chinesisch umbenannt. Mittlerweile ist Qingdao eine Millionenstadt und der eisfreie und befeuerte Tiefseehafen in der Kiautschoubucht bedeutend für die ölverarbeitende Industrie und den Güterverkehr der gesamten Halbinsel Shandong. Die Einfahrtsrinne in die Kiautschoubucht zwischen Kap Jaeschke im Süden und der Halbinsel Yunui-san im Norden ist 1,5 Seemeilen breit. Der südliche Teil der Bucht hat Wassertiefen von gut 60 m und ist für die größten Schiffe befahrbar.

 

 

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