Leuchtturm Lindau

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Typ:

Warnfeuer

Leuchtturm Lindau

Position: 47°32'34" N - 09°41'01" E
ARLHS: FED 145
Kennung: Fl W 3 s  (weißer Blitz alle 3 s)
Optik: 2 Parabolscheinwerfer
2x12V Speziallampen
(900.000 Candela)
Bauwerkshöhe: 33 m
Feuerhöhe: 32 m
Tragweite: ca. 20 sm
Betriebszeit: 04.10.1856 -
Betreiber: Deutsche Bahn AG
Foto: Mai 2005

Der neue Lindauer Leuchtturm steht am Kopf der Westmole zur Hafeneinfahrt. Der Umfang des Sockels beträgt 24 m, die Mauerdicke misst im unteren Bereich 1,5 m. Der runde Steinturm mit Laterne und Galerie ist der südlichste Leuchtturm Deutschlands und hat mit 428 Meter über NN die höchste Feuerhöhe, wenn man die Höhe über NN ü.d.M. angibt.

Das Feuer wurde anfangs mit Öl und ab 1862 mit Petroleum betrieben, später stellte man auf Gas um. 1936 hat man das Feuer elektrifiziert und das Licht als Schlafstörer zur Landseite hin abgedeckt. Anfang der 90er Jahre wurde das Feuer automatisiert.

Das Licht ist bis fast kurz vor Konstanz zu sehen, die Seewölbung Lindau-Konstanz beträgt 36 m. Die Parabolscheinwerfer sind normalerweise nicht aktiv, sondern werden im Bedarfsfall per Funk durch die Schiffe eingeschaltet. Der Turm selbst wird abends mit Scheinwerfern angestrahlt.

In der ehemaligen Turmstube wurde 1945 eine Ultrakurwellenempfangs- und Sendestation untergebracht, die Kommunikation von Schiff zu Schiff und zum Land ermöglichte.

Man kann den Leuchtturm besichtigen. Im Leuchtturm sind die Wände von unten bis oben mit Bildern, Fotos, Hinweisen und Informationstafeln über die Geschichte der Bodenseeschifffahrt und die Flora und Fauna der Umgebung behangen. Bei schönem Wetter hat man eine gute Rundumsicht über den Hafen, Lindau und den Bodensee.

Hafeneinfahrt Lindau

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