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Der Leuchtturm hat ursprünglich
in Verbindung mit einem 460 m entfernten Oberfeuer das Dagebüller
Fahrwasser bezeichnet. Diese Richtfeuerlinie hat den Schiffen die
enge Zufahrt in den Hafen von Dagebüll ermöglicht. Mit der
Elektrifizierung im Jahr 1952 erhielt das Unterfeuer eine doppelte
Glühlampe als Lichtquelle, die eine Lichtstärke von 33.000 erzielte.
Nach der Deicherhöhung im Jahr 1980 wurde der Turm um ein Geschoss
auf 15,20 m erhöht und gleichzeitig restauriert.
Das seit 1980 automatisch
betriebene Unterfeuer wurde, wie alle Leuchtfeuer an der Westküste
Schleswig-Holsteins, von der Fernschaltzentrale in Tönning
überwacht. Wegen der morphologischen Verlagerung des Fahrwassers
wurde die Richtfeuerlinie Dagebüll im Juni 1988 gelöscht und der 21
m hohe Stahlgittermast des Oberfeuers abgerissen. Stattdessen sorgt
ein Leitfeuer im Hafen von Dagebüll mit einer hochwirksamen
Lichtkanone für den sicheren Weg in den Hafen. Heute steht der
Leuchtturm unter Denkmalschutz und dient nur noch als Landmarke und
zur Orientierung für die Besucher der Halligen Oland und Langeneß. |