Leuchtturm Falshöft

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Typ:

Leit-, Quermarken- & Orientierungsfeuer

Leuchtturm Falshöft

Internationale Nr. C1108

Position:

54°46'02" N - 09°57'54" E

ARLHS: FED 005

Kennung:

Oc (2) WR 16 s

Bauwerkhöhe:

24,40 m

Feuerhöhe:

25,00 m

Optik:

Gürtelleuchte F = 700/900 mm

Tragweite:

weiß 16 sm, rot 13 sm

Betriebszeit: 01.03.1910 - 01.03.2002

Mit seinem roten Feuer markierte der Leuchtturm Falshöft die Untiefen Bredgrund und Kalkgrund in der Einfahrt der Flensburger Förde. Der Leitsektor führte die Schiffe südlich der Flensburger Förde an der Küste entlang.

Der rotweiße Leuchtturm Falshöft wurde 1908/1909 von der Isselburger Hütte aus Gusseisensegmenten gefertigt und auf einem gemauerten Backsockel errichtet. Am Anfang betrieb man das Feuer mit Petroleumglühlicht, später mit Flüssiggas. Im Jahr 1963 wurde der Leuchtturm an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Zuletzt wurde das Leuchtfeuer mit einer 1000 Watt starken 220 V Glühlampe betrieben. Im März 2002 wurde das Leuchtfeuer gelöscht.

Seit Dezember 2005 ist eine kleinere Energiesparlampe eingesetzt, die bei Dunkelheit eingeschaltet wird. Die roten Sektorenscheiben mussten allerdings ausgebaut werden, denn der Leuchtturm ist kein Seezeichen mehr.

Heute wird der Turm von der Gemeinde Pommerby als Standesamt genutzt. Im ersten Stock befindet sich der ehemalige Aufenthaltsraum der Leuchtturmwärter. Die zweite Etage hat man als Trauzimmer umgestaltet. Eine Etage höher befindet sich das Sekt– und Souvenirzimmer. Unter dem Laternenhaus befindet sich der Technikraum.

Da die Isselburger Hütte Leuchttüme in Serie baute ist der Turm weitgehend baugleich mit den Türmen Büsum, Hörnum, Pellworm und Westerheversand.

Am 10. Juni 2010 gab die Deutsche Post eine 55 Cent Sonderbriefmarke mit dem Motiv des Leuchtturms Falshöft heraus.

 

 

 

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