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Der rotweiße
Leuchtturm Falshöft wurde 1908/1909 von der Isselburger Hütte
aus Gusseisensegmenten gefertigt und auf einem gemauerten Backsockel errichtet.
Am Anfang betrieb man das Feuer mit Petroleumglühlicht, später mit Flüssiggas.
Im Jahr 1963 wurde der Leuchtturm an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.
Zuletzt wurde das Leuchtfeuer mit einer 1000 Watt starken 220 V Glühlampe
betrieben.
Seit Dezember 2005 ist kleinere Energiesparlampe eingesetzt, die bei Dunkelheit
eingeschaltet wird. Die roten Sektorenscheiben mussten allerdings ausgebaut
werden, denn der Leuchtturm ist kein Seezeichen mehr.
Heute wird der Turm von der Gemeinde Pommerby als Standesamt genutzt. Im ersten
Stock befindet sich der ehemalige Aufenthaltsraum der Leuchtturmwärter. Die
zweite Etage hat man als Trauzimmer umgestaltet. Eine Etage höher befindet sich
das Sekt– und Souvenirzimmer. Unter dem Laternenhaus befindet sich der
Technikraum.
Da die Isselburger Hütte Leuchttüme in Serie baute ist der Turm weitgehend
baugleich mit den Türmen Büsum,
Hörnum, Pellworm und
Westerheversand.
Am 10. Juni 2010 gab die Deutsche Post eine 55 Cent Sonderbriefmarke mit dem
Motiv des Leuchtturms Falshöft heraus. |