|
|
Typ:
|
Leit- und Quermarkenfeuer
|
|
|
Int.
Nummer: |
C 2586 |
|
ARLHS: |
FED 088 |
|
Position:
|
54°30'30" N - 13°04'28" E
|
|
Kennung:
|
Oc (2) WRG 10 s [(1)+2+(1)+6 s] |
|
Sektoren: |
R 13°-74°, W -106°, R -169°, W -184°,
R -219°, G -238°, W -13° |
|
Bauwerkhöhe:
|
12,30 m
|
|
Feuerhöhe:
|
10 m
|
|
Tragweite:
|
weiß 15 sm, rot 11 sm, grün 10 sm
|
|
Optik: |
Gürtellinse |
|
Betriebszeit: |
1905 - |
|
Foto: |
August 2010 |
|
Der weiße Stahlturm mit roter Galerie und kegelförmigen Dach steht auf einem
Natursteinsockel im südöstlichen Teil von Hiddensee. Er wurde 1904 von der Firma
Julius Pintsch in Berlin Fürstenwalde aus Gusssegmenten (Tübbinge) gebaut.
|
|
Das Feuer wurde 1905 gezündet und lief zuerst im
Probebetrieb und seit dem 15. September 1907 im Dauerbetrieb. Das Leitfeuer
markiert die nördliche Einfahrt zum Gellenstrom. Das Leitfeuer markiert im
Westen die Fahrrinne des Gellenstroms und leitet im Osten durch den Schaproder
Bodden. Der Leuchtturm ist auf einem 5 Millionen Mark Notgeldschein von
1923 des Kreises Rügen abgebildet. In der Briefmarken-Sonderserie der DDR "Leucht-, Leit- und
Molenfeuer" aus dem Jahr 1975 benutzte man den Leuchtturm Gellen als
Motiv für die 10 Pfennig Briefmarke. Die wunderschöne Insel Hiddensee hat an der
offenen Ostseeseite von Nord bis Süd kilometerlange, weiße
Sandstrände. Der Leuchtturm Gellen diente auch als Motiv für den 5 Millionen
Mark Notgeldschein vom 20.08.1923 des Kreises Rügen. |
|