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Die 54 Hektar große Insel in der Pommerschen Bucht ist der Insel Usedom etwa
12 km vorgelagert und ist die östlichste deutsche Insel in der offenen
Ostsee.
Seit 1994 steht die Oie komplett unter Naturschutz und wird seitdem vom
Verein 'Jordsand' betreut, der auf der Insel eine Vogelberingungsstation
betreibt. Pro Jahr werden hier etwa 20.000 Vögel in eigens dafür
aufgestellten Netzen gefangen, beringt, vermessen und gewogen. Zwei
Vereinsmitglieder verbringen auf der Insel ein freiwilliges ökologisches
Jahr (FöJ).
Wegen der exponierten Lage der Insel betreibt die Forschungsstelle für
Bienenwirtschaft auf der Insel eine Körstation zur Königinnenzucht.

Da die Greifswalder Oie unter strengem Naturschutz steht und ein wichtiges
Seevogelbrutgebiet ist, dürfen nur maximal 50 Besucher pro Tag und unter
Aufsicht die Insel betreten. In den Sommermonaten fährt von Peenemünde
täglich eine Fähre zur Greifswalder Oie. Ansonsten besteht ein
grundsätzliches Betretungsverbot der Insel. Von der unteren Galerie hat man
einen schönen Blick über die Ostsee bis hin zu den Küsten von Rügen und
Usedom. Der Nothafen, in dem der Seenotrettungskreuzer “Eugen”der DGzRS
liegt, darf außer von dem Tagesverkehr der Apollo-Reederei nur in absoluten
Notfällen benutzt werden.
Am 07. Mai 1974 erschien in der DDR-Briefmarkenserie "Leuchttürme an der
Küste der DDR" eine 40 Pfennig Briefmarke mit dem einem Bild des Leuchtturms
als Motiv. 30 Jahre später, am 08. Juli 2004, brachte die Deutsche Post eine
45 Cent Sondermarke mit dem Motiv "Greifswalder Oie" heraus.
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