Feuerschiffe

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Laterne des Feuerschiffs Fehmarnbelt

Das erste deutsche Feuerschiff gab es ab 1774 in der Elbmündung. Mit der Zeit wurden die Feuerschiffe durch immer modernere ausgetauscht. Viele Feuerschiffe dienten zugleich als Wetter-, Funk- und Lotsenstation. An den Seiten der meist leuchtend roten Feuerschiffen (FS) ist ihre Position in weißen Buchstaben angegeben, die sich in der Regel auf eine Untiefe bezieht, vor der sie die Seefahrer warnten. Feuerschiffe gaben wegen ihrer Eigenbewegungen im Wasser keine farbige Sektoren-Kennung, sondern nur  weiße Lichtblitze ab. Damit das durch Linsen bzw. Spiegeln gebündelte Licht auch bei Wellengang immer horizontal scheint, wurde die Optik meistens kardanisch aufgehängt. 1988 wurde mit der Borkumriff IV das letzte deutsche bemannte Feuerschiff außer Betrieb genommen. Neun ausgemusterte Feuerschiff-Veteranen können heute an der Nord- und Ostsee besichtigt werden. Mittlerweile sind in deutschen Gewässern nur noch drei unbemannte Feuerschiffe (UFS) abwechselnd auf zwei Stationen im Einsatz:

  • GW/EMS (German Bight Western Approach) auf Position 54°09'57,6" Nord - 06°20'43,2" Ost

  • GB (German Bight) auf Position 54°10'46,2" Nord - 07°27'31,2" Ost

 

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