| Bezeichnung: |
Seenotrettungsboot |
| Name: |
GESINA |
| Länge: |
7,00 m |
| Breite: |
2,34 m |
| Tiefgang: |
0,60 m |
| Verdrängung: |
2,50 t |
| Geschwindigkeit: |
max. 10 kn (18,5 km/h) |
| Maschinenleistung: |
40 kW (54 PS) |
| Bauwerft: |
Schweers-Werft in Bardenfleth |
| Indienststellung: |
22. Juni 1971 |
| Stationierung: |
Seit dem 22. Juni 1971 auf die DGzRS-Station in Wangerooge Von
1978 bis 1980 in Horumersiel Vom 20. März 1981 bis zur
Außerdienststellung am 22. November 1993 in Gelting |
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Die GESINA war eines der ersten Boote mit Bergungspforte. Anfänglich
waren die Rettungsboote noch nicht mit einer Bergungspforte
ausgestattet. Die Schiffbrüchigen wurden noch mit einer Netzkonstruktion
aus dem Wasser gezogen. Durch die kompakte Form des Bootskörpers war ein Umkippen auch bei
extremer See nahezu unmöglich.
Im Januar 1994 verkaufte die DGzRS das Seenotrettungsboot an die
Schiffswerft Hooksiel, wo es unter dem Namen "Emsig" als Arbeitsboot
eingesetzt wurde. Seit Mai 1997 steht das ehemalige Wangerooger
Rettungsboot GESINA restauriert vor dem Inselmuseum der Insel
Wangerooge. Gesina ist ein friesischer Mädchenname und eine
erweiterte Form des Mädchennamen Gesa, welches eine Koseform von Gertrud
ist. Bedeutung: die Vertraute, die Liebe.

Seenotrettungsboot Gesina wurde 2018 neu lackiert
Schwesterschiffe der 7-Meter-Klasse:
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BRUNTJE
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DOORTJE
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ELTJE
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GRIETJE, später umgetauft in SWANTI
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ILKA, später umgetauft in MÖVENORT III
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KAATJE, spätere Namen: BRUNTJE II, SÜDPERD
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MARTJE
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MAX CARSTENSEN
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SWANTJE
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TAMINA
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TB ANNA, später
UMMA II, danach ELTJE II (ehemaliges Tochterboot der
FRITZ BEHRENS)
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TB MELLUM, später KAATJE II
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TRIENTJE, später MÖVENORT II
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UMMA I, später
NORDDEICH, später MÖVENORT IV
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