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Durch die natürliche Erosion der Dünen wurde der Bau aber im Laufe von
Jahrzehnten sehr stark freigespült, sodass er im Wasser stand. Der Leuchtturm
wurde schließlich 1986 stillgelegt, die Laterne abgebaut und der Inselgemeinde
von Juist übergeben. Sowohl die Juister, als auch die Gäste wünschten
sich damals einen Turm für das Leuchtfeuer.
Der runde (früher viereckige), rote
Backsteinturm konnte dann nach erfolgreichem Spendenaufruf und durch weitere
Unterstützung am Hafeneingang von Juist errichtet werden. Am 29. Dezember 1992
ist er mit einem Leuchtanzündfest feierlich eingeweiht worden. Da das Licht des Leuchtturms nicht mehr zum Meer hinaus
getragen werden darf, ist das Memmertfeuer nur in Längsrichtung zur Insel zu
sehen. Es leuchtet im 13-Sekundentakt über Juist und errinert an die Seeleute
weit draußen auf dem Meer. Die Laterne wurde durch eine Initiative des
Segelklub-Juist, des Heimatvereins und der NO.PO.NI.RE.AG-Fischereigesellschaft
im November 1990 auf die Insel Juist geholt. Den
Turmrest hat man im September 2002 gesprengt. Auch hier auf Juist haben Wind und Wetter dem Leuchtfeuer wieder sehr zugesetzt.
Eine Renovierung war unumgänglich. Das alte Lampenhaus wurde Mitte Oktober 2013
abgebaut und nach Aurich verschifft, wo eine Spezialfirma das damalige
Seezeichen sanierte. Im Frühjahr 2014 wurde es dann wieder in Juist auf den
Turm aufgesetzt. Seit Mai 2014 strahlt das Memmertfeuer wieder im
13-Sekunden-Takt über Juist. Dafür hat die Juist-Stiftung über 40.000 Euro
investiert.
Unteres
Foto: Oktober 2013 bei der Demontage der Laterne. |