Leuchtturm Helgoland

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Typ: Seefeuer

Leuchtturm Helgoland

Int. Nummer: B1312
ARLHS: FED 101
Position: 54°10'55'' N / 07°52'56'' E
Kennung: Fl. 5 s   [0,1+(4,9) s]
Bauwerkhöhe: 34 m
Feuerhöhe: 82 m
Optik: Linse mit 250 mm Brennweite,
2000 Watt Xenon-Hochdrucklampe
Lichtstärke: 35 Millionen Candela
Tragweite: weiß 28 sm
Betriebszeit: 1952 - heute
Foto: Juni 2010

Der rotbraune, viereckige Ziegelturm mit weißem Turmkopf steht auf dem Oberland, an der Westseite der Insel Helgoland.

Geschichte

Seit 1629 gab es auf Sylt ein Steinkohlenfeuer auf dem Hochland in einem Eisenkorb. Dieses Steinkohlenfeuer bestand wahrscheinlich bis 1810, als man einen Turm mit Parabolspiegel und Argandschen Lampen baute. 1875 trat ein Fresnelsches festes Feuer erster Ordnung mit fünf-, später sechsdochtiger Mineralöl-Lampe in Betrieb. 1902 wurde dieser Turm nach in Betriebnahme des neuen Leuchtturmes abgerissen und seine Laterne mit der fast 2,5 m hohen Optik zum Leuchtturm Staberhuk nach Fehmarn gebracht. Der neue, runde Leuchtturm auf Sylt versah bis zu seiner Zerstörung im Krieg durch Fliegerbomben, seinen Dienst bis 1945. Im Jahr 1952 wurde ein im Krieg erbauter, viereckiger Flakleitstand  als provisorischer Leuchtturm umgerüstet. 1965 waren die Umbauarbeiten soweit abgeschlossen und der Turm erhielt sein heutiges Aussehen. Seit 1982 wird der Leuchtturm ferngesteuert.

 

 

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Letzte Änderung: 23.06.2011