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Am Turm wurden schon 20 Jahre
nach der Fertigstellung sieben Flacheisenbänder in verschiedenen
Höhen zur Sicherung des
Schaftes angebracht. Das Natursteinmauerwerk
erhielt zur besseren Sichtbarkeit 1953 einen weißen Anstrich mit
schwarzem Band.
Als Lichtquelle diente anfangs ein 4-dochtiges Rübölfeuer. 1929
wurde der Turm elektrifiziert und das Feuer mit einer Glühlampe
betrieben. Bei Ausfall der Glühlampe wurde ein Flüssiggasglühlicht
als Ersatzlampe mit Wechselvorrichtung betrieben. 1936 hat man eine
1000 Watt Glühlampe eingebaut und gleichzeitig ein Notstromaggregat
eingebaut. 1954 ersetzte man diese Glühlampe durch eine Osram
Nitra-Lampe mit 110 V und 1000 Watt. Heute dient eine 230V / 400 W
Halogen-Metalldampflampe als Lichtquelle. Die Kennung wird durch
eine Umlaufblende erzeugt. Der rote Sektor ersetzt das1974 gelöschte
Feuer Rote Kliff.
Im Jahr 2005 wurde das
Leuchtfeuer Kampen als AIS-Station (Automatisches SchiffsIdentifikations-System)
ausgebaut und verbessert damit die Verkehrssicherheit auf den
Schifffahrtsstraßen. Die beiden angebauten Wärterhäuser sind heute
als Wohnungen vermietet. Der
Leuchtturm Kampen ist auf einem 50 Pfennig Not-Geldschein aus dem Jahr
1922 abgebildet. |