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Bei Stromausfall steht eine Notstromversorgung ADS-38 zur Verfügung.
Etwa dort, wo der Leuchtturmweg auf den Weststrand trifft, geht der
Abtragungsbereich allmählich nach Norden in die Anlandungszone de
Darßer Ortes über.
Im Süden, links vom Leuchtturmweg, weicht das Ufer bei
Sturmhochwasser immer weiter zurück. Bei auflandigem Wind wird der
Sand landeinwärts getrieben und bildet die Dünen. Unmittelbar in
Strandnähe liegen die Weißdünen. Sie sind nährstoffarm und nur mit
Strandhafer bewachsen. Landeinwärts wachsen auf den etwas
nährstoffreicheren Graudünen verschiedene Zwergsträucher. Einzelne
Kiefern deuten den Übergang zu den Braundünen an.
Geschichte:
Die Ostsee vor Darßer Ort ist reich an Untiefen und gefährlich für
die Schifffahrt. Daher wurde bereits 1817, kurz nach der
Eingliederung Vorpommerns in das Königreich Preußen, mit den
Untersuchungen zum Bau eines Leuchtturmes am Darßer Ort begonnen.
Nach der Festlegung des Bauprogramms für die Leuchttürme an der
vorpommerschen Küste in den Jahren 1839 bis 1843 gab der preußische
König 1845 die Genehmigung für den Bau des Turmes. Er wurde im
Herbst 1848 fertig gestellt und wenig später in Betrieb genommen.
Damit ist er - nach dem "Schinkel-Turm" auf Kap Arkona - der
zweitälteste Leuchtturm an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern und
gleichzeitig der älteste, der heute noch betrieben wird.
Im Jahre 1936 baute man das bis dahin mit einem Petroleum- bzw.
Glühlicht betriebene Leuchtfeuer auf elektrischen Betrieb um. Bis
1978 war der Turm mit Leuchtturmwärtern besetzt. Seither arbeitet
das Leuchtfeuer automatisch mit Funkfernsteuerung.
Der Leuchtturm wurde 1974 auf einer 20 Pfennig Briefmarke der
ehemaligen DDR abgebildet.
Der Turm und das Gehöft sind Eigentum des Wasser- und
Schifffahrtsamtes Stralsund und stehen unter Denkmalschutz. Im Jahr
1990 erfolgte eine Instandsetzung der Kuppel und des Mauerwerks.
1994 wurde der Turm innen restauriert und die Treppen saniert.
Seit 1991 werden die Gebäude vom Deutschen Museum für Meereskunde
und Fischerei als Außenstelle "NATUREUM Darßer Ort" genutzt. Seit
März 1995 kann der Leuchtturm - nach einer Pause von 33 Jahren -
wieder bestiegen werden. 134 Stufen führen auf die
Aussichtsplattform.
Anfahrt:
Parkplatz an der Ecke Regenbogenstraße / Bernsteinweg. 4 km zu Fuß
oder mit dem Fahrrad durch einen Waldweg (beschildert).
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