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Am Anfang diente ein 5-dochtiger Petroleumbrenner mit einer
Drehlinse als Lichtquelle. Heute dient als Lichtquelle eine
Halogenmetalldampflampe mit einer Leistung von 2.000 Watt.
Der auf einem Sockel stehende achteckige Turm erhielt 1927 zur
Abstützung eine Eisenbetonummantelung und seine heutige 12eckige
Form. Gleichzeitig wurde die Lichtquelle elektrifiziert und auf
Sektorenfeuer umgestellt. Bei Nebel wurden ab 1890 an Knallsignale,
später Sirenentöne abgegeben.
Das Leuchtfeuer kennzeichnet die gefährliche Nordspitze der Insel
Hiddensee, die wie ein Keil in die Ostsee ragt und weist den
Schiffen den Beginn der Fahrrinne nach Stralsund.
Das Wahrzeichen von Hiddensee, nördlich von dem Ort Kloster kann
seit 1994 über 102 Stufen bestiegen werden. Von der Galerie aus hat
man eine schöne Aussicht auf die Ostsee, die Boddenlandschaft, Rügen
und das Festland. Ab Windstärke 6 bleibt der Turm aus
Sicherheitsgründen geschlossen. Öffnungszeiten: April bis September
täglich 10:00 - 16:00 Uhr.
Der Meteorologe Jörg Kachelmann betreibt am Leuchtturm eine externe
Wetterstation. Die Messgeräte im Leuchtturm werden seit 2007 von
Jörg Kachelmanns Kollegen im Hafengebäude von Kloster ausgewertet.
Auf dem Südhaken von Hiddensee, der auch Gellen genannt wird, steht
noch ein 12m hoher Eisenturm mit einem Leit- und
Quermarkenfeuer.
Geschiche
1306, richtete Stralsund das erste Leuchtfeuer auf Hiddensee ein,
dessen Unterhaltung und Wartung der Abt des dortigen Klosters St.
Nicolai übernahm. In der Urkunde steht, dass das Feuer regelrecht
brennen sollte von Mariä Geburt bis Walpurgis, das ist vom 8.
September bis 1. Mai. Das Feuer ist wahrscheinlich im
Dreißigjährigen Kriege ausgegangen. Auf der Karte von Pommern von E. Lubini,
die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erschienen ist, ist
das Feuer noch angegeben. Erst 1889 wurde auf dem nördlichen Teil
der Insel ein Turm erbaut, der einen Fresnelschen Apparat zweiter
Ordnung erhielt.
Der Leuchtturm Dornbusch ist als Motiv auf der 25 Pfennig
Sonderbiefmarke der DDR aus dem Jahr 1975 abgebildet. Im Jahr 2009
brachte die Deutsche Post AG eine 55 Cent Briefmarke heraus, wo der
Leuchtturm Dornbusch dargestellt wird.
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