Leuchtturm Ranzow

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Typ:

Orientierungsfeuer

Leuchtturm Ranzow

Foto: September 2008

Internationale Nr. C2594
ARLHS: FED 193

Position neu:

54°40'50"N - 13°25'56" E

Kennung: Fl 5 s
Bauwerkhöhe: 6,50 m
Feuerhöhe:

55 m

Optik: Gürtellinse / Metallparabolspiegel
Tragweite: weiß 14 sm
Betriebszeit: 01.04.1905  - 01.10.1999

Der Turm des Leuchtfeuers Ranzow wurde 1904 von der Firma Julius Pintsch aus 24 gusseisernen Segmenten gefertigt. Die Optik bestand aus 2 Parabolspiegeln mit je einer Scheinwerferlinse davor, die sich drehte. Das Leuchtfeuer hatte seinen Standort auf der Halbinsel Jasmund, im heutigen Nationalpark, unweit von Lohme. Es diente vor allem dem Fährverkehr zwischen dem nahen Sassnitz und dem schwedischen Trelleborg. Das Feuer wurde zuerst mit einer Gaslampe betrieben, die 1936 gegen elektrisches Licht ausgetauscht wurde. Seit 1978 wurde der Leuchtturm fernüberwacht und besaß zuletzt eine elektrische Drehoptik und eine 12V/55W Halogenlampe.

Aus Gründen der erschwerten wirtschaftlichen Unterhaltung durch die schlechte Zugänglichkeit wurde das Feuer 1999 gelöscht und im Juli 2002 durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund abgebaut, da man Vandalismusschäden befürchtete. Die einzelnen Teile wurden zunächst auf der Insel Dänholm bei Stralsund zwischengelagert und 2003 renoviert, konserviert und seit 02.10.2004 als Zeugnis des deutschen Seezeichenwesens vom Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Flächendenkmal Arkona auf der Insel Rügen am Kap Arkona gezeigt.

Ranzow

Das Fundament am alten Standort (54°35'05''N, 13°38'04" E) ist noch erhalten.  (Foto: August 2010)

Der nahezu baugleiche Leuchtturm "Kolliker Ort" wurde 1904 knapp 2 km südöstlich vom Königsstuhl errichtet und ist noch in Betrieb.

 

 

 

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