Richtfeuer Stralsund

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Typ: Unterfeuer Altes Unterfeuer Stralsund
Internationale Nr. C2585.5 ex.
Deutsche Nr. 216900 ex.
Position: 54°18'47" N - 13°06'31" E
Kennung: Oc R 6 s   (1)+5 s
Bauwerkshöhe: 12 m
Feuerhöhe: 14 m
Optik: Signalscheinwerfer
Tragweite: rot 9 sm
Richtfeuerlinie: 181,1°  Gleichgängig
Betriebszeit: 1990 (1936) bis Ende 2014
Foto: Juni 2009

Der verzinkte Stahlrohrmast stand auf einem vierbeinigen Dalbengerüst im Yachthafen auf der Insel Dänholm neben dem südlichen Teil der Ostmole. Das Richtfeuer Stralsund wurde am 26.07.2006 von Grün auf Rot umgestellt. Das Unterfeuer wurde Ende 2014 gelöscht.

Typ: Unterfeuer

Unterfeuer Stralsund

Internationale Nr.  
Deutsche Nr.  
Position: 54°18'47" N - 13°06'31" E
Kennung: Oc R 6 s   (1)+5 s
Bauwerkshöhe: 12 m
Feuerhöhe: 14 m
Optik: Signalscheinwerfer
Tragweite:  
Richtfeuerlinie: 181,1°  Gleichgängig
Betriebszeit:  
Foto: August 2021
Von 2014 bis 2019 wurde die Ost-Mole und der Yachthafen erneuert. Dabei wurde der Feuerträger des Unterfeuers wieder aufgebaut, das Leuchtfeuer aber noch nicht in Betrieb genommen.
Typ: Sektorenfeuer Leitfeuer Stralsund
Internationale Nr. C 2585.6
Deutsche Nr. 216901
Position: 54°18'24" N - 13°06'31" E
Kennung: Dir. Iso WRG 4s
Bauwerkshöhe: 21 m
Feuerhöhe: 24 m
Sektoren: G-178,1°-180,6°, W-181,6°,
R-184,1°
Optik: Präzisionsscheinwerfer
Tragweite: weiß 9 sm, rot 7 sm, grün 7 sm
Inbetriebnahme: 2014 (1936)
Foto: Juni 2009

Der weiße Stahlgittermast mit Korb steht zwischen dem Rügendamm und der neuen Rügenbrücke. Das Feuer strahlt unter der Brücke hindurch. Das ehemalige Oberfeuer befindet sich 715 m vom erloschenen Unterfeuer entfernt.

Das Richtfeuer führte von der Richtfeuerlinie Bessiner Haken bis in den weißen Leitsektor des nördlichen Leitfeuers Strelasund-Brücke. Der Gittermast wurde 2006 in einem aufwendigen Verfahren gesandstrahlt und mit einer neuen Korrosionsschutzfarbe versehen. Ende 2014 wurde die Richtfeuerlinie gelöscht und auf dem Turm des Oberfeuers ein Sektorenfeuer montiert.
Die Richtfeuerlinie Stralsund wurde 1936 eingerichtet. Das Unterfeuer bestand aus einer Seelaterne mit einer Gürtellinse von 250 mm Brennweite, roter und grüner Vorsetzscheibe mit den Sektoren G 144°-179°, W -183°, R -193° und 60 Watt Glühlampen mit elektrischem Kennungsgeber und Lampenwechsler. Die Tragweite des Sektorenfeuers mit der Kennung Oc 5s betrug W 11,5 Sm, R 7,5 Sm, G 6,5 Sm (bei σ = 0,8). Anfang der 1990er Jahre wurde die Laterne durch einen Signalscheinwerfer ersetzt.
Das Oberfeuer bestand aus einer doppelten Lokomotivlaterne mit 244 mm Parabolspiegeln und 40 Watt Glühlampen mit elektrischem Kennungsgeber und selbstständig umschaltenden Relais. Die Tragweite betrug 13,5 Seemeilen (bei σ = 0,8). Die Stromversorgung erfolgte von der Überlandzentrale. Anfang der 1980er Jahre wurde die Lokomotivlaterne durch einen Signalscheinwerfer ersetzt.

 

 

 

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