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Am Turm wurden schon 20 Jahre
nach der Fertigstellung sieben Flacheisenbänder in verschiedenen
Höhen zur Sicherung des Schaftes angebracht. Das Natursteinmauerwerk
erhielt zur besseren Sichtbarkeit 1953 einen weißen Anstrich mit
schwarzem Band. Noch heute ziert den Leuchtturm das Monogramm des dänischen
Königs Frederik VII. 179 Stufen führen hinauf bis zur Laterne.

Als Lichtquelle diente anfangs ein 4-dochtiges Rübölfeuer.
1908 wurde das Feuer auf Petroleumglühlicht umgestellt und 1915 durch ein
Steinölglühlicht ersetzt. 1929 wurde der Turm elektrifiziert und das Feuer mit
einer Glühlampe betrieben.

Bei Ausfall der Glühlampe wurde
ein Flüssiggasglühlicht als Ersatzlampe mit einer Wechselvorrichtung betrieben.
1936 hat man eine 1000 Watt Glühlampe eingebaut und gleichzeitig ein
Notstromaggregat installiert. 1954 ersetzte man diese
Glühlampe durch eine Osram Nitra-Lampe mit 110 V und 1000 Watt. Heute dient eine
230V / 400 W Halogen-Metalldampflampe als Lichtquelle. Die große Fresnelsche
Gürtellinse stammt aus Frankreich. Die
Kennung wird durch
eine rotierende Umlaufblende erzeugt. Der rote Sektor ersetzt das 1974 gelöschte Feuer Rote Kliff
und kennzeichnet den gefährlichen Salzsand.
Im gleichen Jahr wurde der Leuchtturm Kampen unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahr 2005 wurde das
Leuchtfeuer Kampen als AIS-Station (Automatisches SchiffsIdentifikations-System)
ausgebaut und verbessert damit die Verkehrssicherheit auf den
Schifffahrtsstraßen. Die beiden angebauten Wärterhäuser sind heute
als Wohnungen vermietet. Der
Leuchtturm Kampen ist auf einem 50 Pfennig Not-Geldschein aus dem Jahr
1922 abgebildet. |