|
Typ: |
Molenfeuer Nord |
 |
|
Internationale Nr. |
C1402.5 |
|
Deutsche Nr. |
212100 |
|
Position: |
54°09'14,0" N - 11°46'24,9" E |
|
Kennung: |
F G |
|
Bauwerkshöhe: |
3,5 m |
|
Feuerhöhe: |
6 m |
|
Optik: |
Seelaterne |
|
Tragweite: |
4 sm |
|
Inbetriebnahme: |
01. Mai 2003 |
|
Foto: |
September 2014 |
|
Der grüne
Stahlrohrmast auf der Nordmole des Kühlungsborner Yachthafens wird nachts
durch Halogenleuchten angestrahlt. |
|
Typ: |
Molenfeuer Ost |
 |
|
Internationale Nr. |
C1402 |
|
Deutsche Nr. |
212110 |
|
Position: |
54°09'13,0" N - 11°46'20,7" E |
|
Kennung: |
F R |
|
Bauwerkshöhe: |
3,5 m |
|
Feuerhöhe: |
6 m |
|
Optik: |
Seelaterne |
|
Tragweite: |
4 sm |
|
Inbetriebnahme: |
01. Mai 2003 |
|
Foto: |
September 2014 |
|
Der rote
Stahlrohrmast mit rotem Molenfeuer steht auf der Ostmole des Kühlungsborner Yachthafens.
Er wird nachts mit
drei Halogenstrahlern angegeleuchtet.
|
|
Das ehemalige Richtfeuer (C1401.4/C1401.41) bestehend aus zwei weißen
Gitterbaken mit roten Dreieckstoppzeichen und weiß strahlenden Leuchtfeuern wurde 2002 zurückgebaut. |
|
Grenzbeobachtungsturm BT 11
Position: 54°09'15" N - 11°45'33" E
Baujahr: 1972
Kanzelhöhe: 11 m
Gesamthöhe: 13 m
25 Türme dieses Typs standen entlang
der DDR-Küste. Zwei Türme sind noch übrig geblieben. Sie dienten der
Beobachtung von Bewegungen und Fluchtversuchen. Die Türme mit
leistungsstarken Ferngläsern, einer Notstromversorgung, einem
Suchscheinwerfer und acht verschließbaren Schießscharten ausgestattet. Die
Kanzel war mit 2-4 Personen besetzt.
Fluchten über die Ostsee
Seit die DDR den Eisernen Vorhang
zwischen den beiden deutschen Staaten am 13. August 1961 zugezogen hatte,
wurde die Ostsee zu einem wichtigen Schlupfloch in die Freiheit. Wer über die Ostsee flüchtete war
meistens jung und hatte sein Leben noch vor sich. 1962 waren 83 Prozent der
Flüchtlinge 14-25 Jahre alt. Das in den 1970er und 1980er Jahren
immer dichter werdende Sicherungssystem ließ nicht nur die Zahl der
Fluchtversuche zurückgehen, sondern auch die Erfolgsquote.
|
 |
|
Kühlungsborn war ein bevorzugter Platz für
Fluchtversuche, da hier die internationale Schifffahrtsrouten nur 6 Km und
die BRD Küste Schleswig-Holsteins nur 38 km entfernt war. Auch war das
Ostseebad, mit seinen vielen Gästen, schwer lückenlos zu überwachen. Bei den
vielen Fluchtversuchen waren auch 11 Kühlungsborner Jugendliche dabei, die
diesen mutigen Schritt wagten. Einige wenige waren erfolgreich. |
Aus der Geschichte der Grenzbrigade
1946 wurden im heutigen
Mecklenburg-Vorpommern erste Grenzpolizeieinheiten aufgestellt. Die
Überwachung der See oblag bis 1950 der sowjetischen Besatzungsmacht. 1957
wurde innerhalb der Deutschen Grenzpolizei die 6. Grenzbrigade, mit Sitz in
Rostock, formiert. Daraus entstand am 1. November 1961 die 6. Grenzbrigade
Küste als eigenständige Einheit. Zuletzt bewachten rund 2.500 Mann an Land
und See die Ostseeküste der DDR.
In Kühlungsborn Ost stand bis 1990 die
6. Grenzkompanie der GBK. In Kühlungshorn West war eine Nachrichten- und
eine Ausbildungseinheit stationiert. Die Kaserne der 6. Grenzkompanie (Ost)
wurde ab 1990 als Bürgerhaus genutzt und ist zu einem Seniorenheim
umgestaltet worden. Die Kasernen der Nachrichten- und Ausbildungseinheit
(West) warten noch auf eine Nutzung. |
 |