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Funktionsweise der Sturmwarnung:
- Der Deutsche Wetterdienst (DWD) überwacht die Windverhältnisse und gibt
bei Erreichen bestimmter Windgeschwindigkeiten eine Warnung an die
integrierte Leitstelle weiter. Lokale Experten (Polizei, Berufsfischer)
unterstützen den DWD bei der Überprüfung und der Beurteilung der Situation.
- Die Leitstelle aktiviert die Sturmwarnleuchten, die mit speziellen
Drehspiegelleuchten oder modernen LED-Blitzlampen arbeiten.
- Es werden orangefarbene Lichtsignale verwendet, da sie eine klare Gefahr
signalisieren und sich gut von anderen Lichtern abheben.
- Frequenzcodierung:
Starkwindwarnung (ca. 40 Blitze/Min): Windböen von 25-33 Knoten.
Wassersportler sollen die Wetterentwicklung beobachten und sich bereithalten.
Sturmwarnung
(ca. 90 Blitze/Min): Windböen über 33 Knoten. Sofortige
Sicherheitsmaßnahmen treffen, Hafen anlaufen.
- Die Leuchten dienen als visuelle Warnung für alle Nutzer auf dem Wasser
und ergänzen bei schlechter Funkabdeckung andere Warnsysteme wie Funk und Apps.
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