Warnfeuer Heiligenhafen

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Typ:

Warnfeuer

Warnfeuer Heiligenhafen

Position:

54°22'55"N 10°56'09"E

Nummer:

C1328.3

Kennung:

Fl Y, Fl. R 5 s  01+(4,9) s
Al. Fl. YR 5 s

Bauwerkhöhe:

20 m

Feuerhöhe:

21 m

Optik:

Drehspiegel 360 mm

Tragweite:

6 sm

Betriebszeit: 1986
Foto:  Mai 2011

Die deutsche Bundesmarine baute in den Jahren 1985 bis 1987 insgesamt fünf Leuchttürme entlang der Ostseeküste zwischen der Kieler Förde und dem Fehmarnsund. Alle Betontürme haben eine rote Laterne mit Flachdach. Nur die Turmschafthöhen sind unterschiedlich hoch.

Ein sechstes Feuer kam 1996 mit dem als Seezeichen ausgedienten Leuchtturm Neuland hinzu. Das Warnfeuer Heiligenhafen ist das östlichste dieser Kette. von Laboe. Der Turm zeigt am Tag lichtstarke, rote Lichtsignale wenn in dem militärischen Sperrgebiet Putlos bzw. gelbe Lichtsignale, wenn im Sperrgebiet Todendorf Schießübungen stattfinden. Die Lichtsignale werden von 400W Halogenmetalldampflampen erzeugt.

  • Bei Fl Y: Schießbetrieb im Warngebiet Todendorf

  • Bei Fl R: Schießbetrieb im Warngebiet Putlos

  • Bei wechselndem Fl Y, Fl R: Schießbetrieb in beiden Warngebieten.

Die Sperrgebiete werden an Land durch Stangen mit einem gelben liegenden Kreuz als Toppzeichen und der Aufschrift "Warngebiet" gekennzeichnet. Auf dem Wasser sind in dem Warngebiet gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen oder Spierentonnen ausgelegt. Bei Schießübungen werden die Sperrgebiete zusätzlich durch Sicherungsfahrzeuge geschützt.

Weitere Warnfeuer aus einer Kette von insgesamt 6 Türmen in diesem Gebiet sind von Ost nach West: Heidkate, Hubertsberg, Neuland, Wessek und Blankeck.

 

 

 

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Letzte Änderung: 24.06.2011