| Bezeichnung: |
Seenotrettungsboot |
| Name: |
SWANTJE |
| Länge: |
7,00 m |
| Breite: |
2,34 m |
| Tiefgang: |
0,60 m |
| Verdrängung: |
2,50 t |
| Geschwindigkeit: |
max. 10 kn (18,5 km/h) |
| Maschinenleistung: |
40 kW (54 PS) |
| Bauwerft: |
Evers-Werft in Niendorf |
| Rufzeichen |
DA 7182 |
| Indienststellung: |
September 1971 |
| Stationierung: |
Von September 1971 bis Mai 1994 in Laboe |
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Die Seenotrettungsboote SWANTJE gehört zur 7m-Klasse, der kleinsten Boote der SRB.
Diese wurden zum Teil baugleich als Tochterboote für die älteren Seenotkreuzer
gebaut. Die SWANTJE wurde 1971 von der Evers-Werft in Niendorf
(Timmendorfer Strand) aus einer hochfesten Leichtmetall-Legierung gebaut und in Laboe stationiert, wo sie die
HEINRICH WIESE ablöste. Die selbstaufrichtende SWANTJE, wie auch ihre
Schwesterboote zeichneten sich durch geringen Tiefgang und äußerste
Robustheit aus. Der Bootskörper war durch Schotte in wasserdichte
Abteilungen unterteilt, die das Boot bei Wassereinbruch schwimmfähig
hielten. Im Mai 1994 wurde das Seenotrettungsbot nach 23 Dienstjahren ausgemustert
und schon einen Monat später an den litauischen Seenotrettungsdienst abgegeben, der
das Boot in der Hafenstadt Klaipėda als Beiboot auf einem SAR- und
Ölbekämpfungsschiff einsetzte. Das Seenotrettungsboot SWANTJE wurde
2014 von zwei Privatleuten zurückgekauft und im April 2017 als
Dauerleihgabe an das Cuxhavener Museum 'Windstärke 10' übergeben, wo es
vor der Eingangstür des Museums ausgestellt wird.
Schwesterschiffe der 7-Meter-Klasse:
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BRUNTJE, später MÖVENORT, CITRO 2
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DOORTJE
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ELTJE
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GESINA
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GRIETJE, später umgetauft in SWANTI
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ILKA, später umgetauft in MÖVENORT III
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KAATJE, spätere Namen: BRUNTJE II, SÜDPERD
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MARTJE
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MAX CARSTENSEN
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TAMINA
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TB ANNA, später
UMMA II, danach ELTJE II (ehemaliges Tochterboot der
FRITZ BEHRENS)
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TB MELLUM, später KAATJE II
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TRIENTJE, später MÖVENORT II
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UMMA I, später
NORDDEICH, später MÖVENORT IV
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